Man muss dieses Schneechaos (TM) ja auch mal unter volkswirtschaftlichen Gesichtspunkten sehen. Wir erleben dieses Jahr nahezu Europaweit, aber ganz besonders in Deutschland (und vielen anderen Ländern Europas) einen Winter, wie es ihn lange nicht mehr gab. Es fällt Schnee en masse, die Temperaturen leisten ihren Beitrag, dass man sich an diesem auch nach Wochen noch erfreuen kann, das Satellitenbild sieht weiß, wie der Schriftsteller ein leeres Blatt Papier und Kinder verbringen jede freie Minute mit Schlittenfahren, Schlittschuhlaufen und Schneeballschlachten.
Wer kann es ihnen verdenken.
Nur: Sie werden diesen Winter in Erinnerung behalten an einen Winter, wie er sein sollte. Sie sind glücklich, können rumtollen, und sich ihres Kindseins erfreuen. Es wird für immer der perfekte Winter sein. Weil wir sie jetzt völlig versaut haben mit Erwartungen an einen Winter. Klar, wir sind abgebrüht, haben das alles schon mal gesehen. Uns macht das nichts mehr. Aber den Kindern… oh oh oh.
Wenn sie in 30-40 Jahren ihre Abschlüsse gemacht haben, in der Wirtschaft sind, und Europa in eine blühende Zukunft führen sollten, werden sie jeden Herbst depressiv werden, den Winter über sich verkriechen und völlig unproduktiv vor sich hintrauern, ob eines Winters, der nie wieder so werden wird, wie dieser Winter des Jahres 2010.
What if copyright infringement were made completely impossible? What if we had perfect enforcement at the technical level?
Today’s demand for permissively licensed content is nearly zero because most people can get away with small-scale infringement. If that were no longer possible, all of these infringements would be replaced by much more demand for permissively licensed content. Any publishers unwilling to satisfy the demand would be left in the dust by those who would.
Diesen Eintrag verfasse ich auf Englisch, da ich ihn an Marco Arment weiterleiten möchte. Wer sich daran stört, liest hier bitte nicht weiter.
Danke für Euer Verständnis.
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I think that would be a great idea.
I thought about what would have to be done to (slowly) reach that point. A good starting point would be to have professors and teachers educate the students about copyright infringements and how to avoid them. I don’t know how many fellow students never heard of creative commons. The flickr search option for creative commons is there, but who uses it properly when in search for photos for the next PowerPoint slides? Students would have to avoid copyrighted material completly and solely rely on CC content. Make the teacher/professor care about that. If more students/pupils grew up with the knowledge how to comply with copyrights and still get the content they needed for achieving certain tasks, we would have made a step in the right direction.
(Via Marco.org.)
Wenn alle das Abendblatt als Googlebot lesen ohne zu bezahlen, dann brechen die Leserzahlen nicht ein, und es kann als funktionierendes System ausgelegt werden. Sogar, obwohl sie damit kein Geld verdienen werden. Einfach weil die Leserzahlen nicht so stark zurückgehen werden, wie von allen vorausgesagt. Was heißt das? Werde noch mehr Zeitungen auf den zug aufspringen, „weil es beim Springer Konzern ja auch funktioniert hat“? Einfach weil die Entscheidungsträger das System nicht verstanden haben, sondern nur Klickzahlen einordnen können – und diese ja eben nicht eingesackt sind?
Google werden die Verlage nicht ausschließen. Einfach, weil sie es nicht wollen. Sich aus der Googlesuche ausschließen zu lassen, heißt in die Bedeutungslosigkeit abzudriften, so lange man nicht die regelmäßigen Leserzahlen von SpOn hat. Und wer wird das schon wollen?
Jetzt bleibt die Frage: Wer ist der nächste?