5minutenpause

März 31

Made by Hand — Videos -

Hier noch mal der Link zu den in diesem Post angesprochenen Videos. Es sind bisher drei Videos verfügbar, das vierte ist noch in der mache.

März 27

Web­sites aren’t devel­oped with hands as much as with minds, from the design to the imple­men­ta­tion. And once com­pleted, they are still untouch­able abstrac­tions of shape and color. You can’t hold them or feel them or inter­act with them in a per­ma­nent way. They aren’t one of a kind. They exist infi­nitely and are dis­trib­uted to the ends of the earth.

[…] I’m seek­ing what Wen­dell Berry would refer to as the “ancient pro­ces­sion.” The work and wis­dom that was passed down to and worn into my father and his father before him and to his father’s father and on and on. A noetic piece of poetry that can’t be taught, only learnt.

The skills I’ve acquired for the web can barely be passed on to my chil­dren, let alone their chil­dren. What I’ve learned to this day may be be wholly obso­lete a year from now.

Because my work is not my own.

J.D.Bentley schreibt in seinem Post Self-Sufficient & Manual Creation darüber, dass er als »Web Worker« am Ende des Tages nicht auf sein Tageswerk blicken kann, sich zufrieden zurück lehnen, und sich über das Geschaffte freuen. Er sieht sich als Abhängiger. Abhängig von den verschiedenen Anbietern, der Werkzeuge die er benötigt um seinen Hob zu erledigen. Das geht für ihn mit dem Computer los, bis hin zur Software die er benutzt. Ich verstehe ihn, und ich verstehe die Gedanken, die dahinter stehen.

Wir Menschen, die in einer Branche arbeiten, die nahezu komplett aus virtuellen Dingen besteht, einer Branche die mit virtuellen Dingen handelt, sie verkauft, sie produziert und sie konsumiert. Wir Menschen sind weit weg von dem, was früher Arbeit ausmachte. Weit weg von einem Fließband, weit weg von handgemachter Arbeit, kilometer weit weg von einem Feld, von Tieren, von körperlicher Arbeit. Weg von der Erde, vom Dreck, von der Natur und vom Ursprünglichen. Zumindest kann es sich so anfühlen. Mein derzeitiges Projekt ist hauptsächlich ein Produkt, welches als Grundlage für weitere virtuelle Projekte dienen wird. Aufgaben, die ich umsetze, Probleme die ich löse, existieren nur im weltweiten Netz. Diese Web-Plattform, an der wir derzeit arbeiten, unterstützt einen real stattfindenden Kongress in Berlin. Das ist allerdings auch schon alles, was daran real ist.

Ich bin ein Freund des Handgemachten. Ich mag Videos, in denen Menschen von ihrer Leidenschaft erzählen, sie zeigen, und dich daran teilhaben lassen, wie ihre Produkte entstehen. Ich hatte in der Vergangenheit schon mehrfach solche Videos hier verlinkt. Mir fehlen jetzt die Links dazu. Sucht einfach mal auf vimeo.com nach »Inteligentsia«, oder »hand made«. Da findet ihr bestimmt etwas davon wieder.

Ich bin mir unschlüssig, ob ich unzufrieden, traurig oder gleichgültig dem oben geschilderten Gefühl gegenüber sein möchte. Ich verstehe die Sehnsucht nach dem »Echten«. Gleichzeitig mag ich aber auch diesen rein intellektuellen Job. Die Herausforderungen, die meine Aufgaben sind, reizen mich. Ich bin wirklich froh, diesen Job machen zu können, und zu dürfen.
Gleichzeitig kreisen meine Gedanken um das Gefühl, das ich dem Handemachten zuschreibe.

Ich fürchte ich muss hier abbrechen—falls überhaupt jemand so weit gelesen hat. Meine Gedanken mäandern einfach nur um dieses Gefühl herum. Eine klare Aussage fällt mir schwer zu treffen.

Seht es einfach als Niederschrift meiner Gedanken.

März 25

Ich merke bei mir derzeit wieder die Begeisterung für etwas Neues. Ich habe etwas (wieder) kennen gelernt, wieder für mich entdeckt, von dem ich jetzt nicht genug bekommen kann. Ich will damit nicht aufhören, nein. Ich will mich noch mehr hinein steigern. Es reicht mir nicht, nur soviel davon zu bekommen, wie ich schon habe. Ich will mehr.

Das heißt in diesem Fall, dass ich investieren muss. Geld ausgeben. Denn es hat mich erwischt. Ich bin infiziert von diesem Gedanken, diesem Gefühl. Es lässt mich nicht mehr los. Ich muss dem Gefühl nachgehen, den Gedanken wälzen, ihn recherchieren, darüber lesen, mir Wissen aneignen. Ich werde ihm nachgeben müssen. Habe ich eine andere Wahl? Ich weiß es nicht. Aber ich befürchte, es geht nicht anders.

Es war früher, als ich kleiner war, schon so. Wenn ich einen Narren gefressen hatte, musste ich eine Sache immer zu 100% machen. Nur ein wenig reichte mir nicht. Ich habe mich da nicht geändert. Aber warum auch. Leidenschaft ist etwas wunderbares. Zumindest für den Leidenschaftlichen. Für Umstehende kann es etwas belastend werden. Der Leidenschaftliche jedoch, muss sich lediglich mit den befremdlichen Reaktionen abgeben. Aber wenn ich den Rufen der Unvernunft folge, und mit immer schnelleren Schritten dorthin gehe, laufe, renne, wohin es mich unaufhörlich zieht, wer soll mich da stoppen?

Ich werde mir ein Rennrad kaufen müssen.

März 24

Wem dieser Eintrag zu lang ist, einfach ganz runter scrollen. Da steht’s in kurz (tldr;).

Ich habe gestern meinen Facebook Account gelöscht. Ich habe nicht vor, das rückgängig zu machen. Ich war es einfach leid, dass ich mich im Netz ständig mit Unsicherheit bewegen musste. Ich wusste nie, welche Website tatsächlich meinen Aufenthalt und meine Interaktion direkt an Facebook weiter gab, und welche nicht. Ich habe FB kaum aktiv genutzt. Hier und da mal ein »like«, dort mal einen Kommentar. Eine der für mich interessantesten Aspekte war noch, dass viele meiner Bloglesen/-besucher den Weg über FB gewählt hatten. Die fallen jetzt unter Umständen weg. Aber dieses »Opfer« muss ich wohl bringen. 

Beruflich habe ich auch ab und an mit Facebook zu tun. Ich muss z.B. »Empfehlen« Buttons in Websites einbauen, oder FB-Apps einrichten. Das macht mir wenig Freude. Facebook finde ich dabei sehr umständlich, die Programmierschnittstelle ist mir zu umständlich und es nervt mich. Das war dann der Auslöser, der Funke, der Tropfen. Deshalb bin ich da weg. Ich bin ziemlich überzeugt, dass mir nichts fehlen wird.   

Wer mich jetzt auf FB vermisst, dem/der zwinker ich zu. Ich bin im Netz sehr umfangreich vertreten, Google liefert zahlreiche Treffer. Direkter Kontakt ist über meinen Blog möglich, oder sehr gern auch über Twitter.

tldr; Ich bin von FB genervt, habe Bedenken bzgl. meiner Privatsphäre, und deshalb meine Account bei FB gelöscht. 

Danke fürs Lesen. 

März 18

The Tyger

Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Could frame thy fearful symmetry?

In what distant deeps or skies
Burnt the fire of thine eyes?
On what wings dare he aspire?
What the hand, dare sieze the fire?

And what shoulder & what art,
Could twist the sinews of thy heart?
And when thy heart began to beat,
What dread hand? & what dread feet?

What the hammer? What the chain,
In what furnace was thy brain?
What the anvil? What dread grasp,
Dare its deadly terrors clasp!

When the stars threw down their spears
And water’d heaven with their tears:
Did he smile his work to see?
Did he who made the Lamb make thee?

Tyger Tyger, burning bright,
In the forests of the night;
What immortal hand or eye,
Dare frame thy fearful symmetry?

” — William Blake

März 15

Hunter. Sehr interessantes Spiel

Hunted is set in a recognisably British landscape. Its inhabitants are a mockery of the aristocratic country gent and his ecosystem. Robots that ape tea-drinking, poachers that lurk in reed-beds, and red-eyed hounds that patrol the moor: these are the things you will be dealing with as you fight for survival. The game gathers up elements of my favourite things: exploration, AI interaction, survival, robots, hot drinks, and blends them into a rich pixelly pulp. (A “British indie S.T.A.L.K.E.R.” might have been something we said in the design meetings…)

So that’s Hunted.

Klingt abgefahren und durchaus interessant. Werden wir mal beobachten.

Febr. 11

“What is especially interesting about Jack Daniel’s beginning to advertise regularly is that demand then exceeded supply. “From the mid-1950s to the mid-1970s, it was on allocation,” Eddy said. “The sales representatives would literally go into an establishment and let them know how many bottles or cases they could have. When other companies would pull back from advertising, Jack Daniel’s spent money on ads to tell people they couldn’t get it.” — http://www.theatlantic.com/business/archive/2012/01/jack-daniels-secret-the-history-of-the-worlds-most-famous-whiskey/250966/

Febr. 01

youmightfindyourself:

mrip: 9gag: Reborn

via [Khoi Vinh](https://twitter.com/#!/khoi/status/164424197077082112)

youmightfindyourself:

mrip9gagReborn

via [Khoi Vinh](https://twitter.com/#!/khoi/status/164424197077082112)

Jan. 29

(Quelle: tapho, via ahahaha)

Jan. 26

Anonym fragte: Interessanter Beitrag :) Aber wie ist es denn nun mit den Daten, erhältst Du sie? Und wie ist es generell mit der Sicherheit Deiner Daten in dieser App? Gruß, Andreas

Tatsächlich habe ich jetzt eine Antwort von den Path Machern erhalten:

Hi Holger,

Thank you for emailing! My name is Zack. I’m part of the User Relations team here at Path. I’m happy to help you with this!

I have added you to a list of users who wish to have their Path data downloaded. We do not currently have this functionality built but when we do, we will reach back out and contact you!

Thanks Holger!

Best, Zack


Wie es generell mit der Sicherheit meiner Daten aussieht? Nunja, das kann ich schwer beantworten. Ich kenne die Sicherheitsarchitektur bei Path nicht. Wenn mir jemand das Telefon moppst, dann kommt er/sie natürlich an meine Daten heran. Viel mehr vermag ich dazu nicht sagen.

Jan. 25

Watching Apple win the world -

No other company has inspired me more when it comes to marketing, design, focus, and even capitalism than Apple. Make the best damn product out there, charge a profitable price, and win the world.

via Mike Ash

Path, meine iOS App des Jahres

Ich möchte euch mal wieder eine iOS App vorstellen. Der eine oder andere hat vielleicht schon davon gehört. Es ist die App mit dem Namen Path. Path wurde schon an vielen Stellen gelobt. Unter anderem für ihr innovatives Interface. Für die Verlaufsdarstellung, auch Timeline genannt. Auch für ihre neuartige Menüdarstellung haben sie Lob verdient und erhalten.

Einführung

Für alle diejeniegen, die Path nicht kennen, kommt jetzt eine kurze Einführung. Path ist ein mikro-soziales Netzwerk. Ihr sucht euch eure Freunde aus, maximal allerdings 150. Denen ‚folgt‘ ihr dann in der App. Das bedeutet, dass ihr in eurem Verlauf/eurer Timeline deren Einträge seht. Einträge können sehr unterschiedlich sein. Es besteht die Möglichkeit kurze oder längere Texte zu schreiben, also eure Gedanken zu äußern. Ihr könnt Photos oder auch Videos (maximal 30 Sekunden lang) aufnehmen. Besonders bei den Photos gern genutzt ist die Möglichkeit unterschiedliche Filter anzuwenden. Dadurch erscheinen die Photos häufig noch interessanter, manchmal sogar unabhängig vom Motiv. ;-)
Weiterhin kann man an Orten, die man besucht, einchecken. Ähnlich also zu Foursquare oder Gowalla. Allerdings mit einem Unterschied, auf den ich gleich noch zu sprechen komme.
Musik und Menschen sind die nächsten beiden Möglichkeiten, die genutzt werden können. Musik heißt dabei, dass die App euren aktuell spielenden Musiktitel (sofern vorhanden) erkennt und einträgt. Ihr könnt allerdings auch einfach selbst eingeben, welchen Titel ihr hört. Praktisch für diejeniegen, die ihre Musik nicht auf dem iPhone genießen, sondern z.B. über einen iPod.
Menschen lässt euch direkt eintragen, mit wem ihr gerade den Moment verbringt.
Der letzte Punkt des Menüs bietet die Option zu zeigen, dass ihr schlafen geht, oder dass ihr aufsteht. Scheint im ersten Moment etwas merkwürdig, ergibt im Kontext der App jedoch zumindest einen gewissen Sinn—und hat durchaus ihren Reiz.

Das alles wird durch ein sehr ansehnliches Äußeres zusammen gehalten und bereit zumindest mir immer wieder Freude beim Anschauen. Dadurch allein macht mir die App bereits Freude.

Nutzung

Nachdem ihr nun alle Punkte kennt, mit denen ihr einen Eintrag in eurer Timeline machen könnt: vergesst das alles wieder. Denn vermutlich wird es euch so gehen wie mir. Ihr nutzt eigentlich immer Kombinationen aus den angebotenen Optionen. Ihr könnt nämlich auch, wenn ihr einfach einen Texteintrag machen möchtet, angeben mit wem ihr euch wo befindet. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

Und da ihr bei der Angabe der Personen nicht auf eure Freunde oder euer Adressbuch beschränkt seid, bieten sich interessante Möglichkeiten. Meine Freunde und ich nutzen diese Angabe durchaus gern einmal, um eine Stimmung anzugeben, oder Unsinn zu treiben. Nicht selten bringen mich diese Angaben zum Schmunzeln. Und das macht einfach Spaß.

Persönlich

Was mich selbst bei Path so anspricht, ist das, was wir draus gemacht haben. Dadurch, dass ich Path nur mit 3 Leuten aktiv teile, ensteht eine sehr intime Atmosphäre. Ich muss nicht lange zögern und abwägen, ob ich etwas schreiben könnte. Es besteht nicht die Gefahr, wie zum Beispiel bei Facebook, falsche Privatsphäre Einstellungen zu machen. Kein Bild oder Gedanke kann an die falschen Leute geraten. Das entspannt die Nutzung ungemein. Dadurch ist Path für mich mittlerweile zu einer Art Tagebuch geworden. Ich halte meinen Alltag darin fest. Auf entspannte und v.a. spontane Art und Weise. Ich habe es nie vermocht Tagebuch zu schreiben. Ich habe nicht die Ausdauer mich am Abend hinzusetzen und den Tag zu reflektieren. Jedes Mal, wenn ich das versucht habe, saß ich Abends da und konnte nur schwerlich den Tag zusammenfassen. Viele Details kamen mir abhanden. An Stimmungen konnte ich mich nur ungenau erinnern. Aber meistens vergaß ich sowieso, dass ich etwas schreiben wollte. So ist das Unternehmen Tagebuch für mich eigentlich immer schon ein Reinfall gewesen. Die Spontanietät, die Path ermöglicht, lässt mich jedoch viel besser damit umgehen. Ich habe jetzt, zum Zeitpunkt dieses Eintrags, 2 Monate Path benutzt und 270 Momente (Einträge) erstellt. Das zeigt, die Dichte und, ich möchte sagen, Vollständigkeit. Sowas bietet mir kein Tagebuch. Also zumindest mir nicht. :-)

Aber es bleibt natürlich nicht bei meinen monologischen Einträgen. Nahezu jeder Eintrag veranlasst meine drei lieben Freunde ihren Senf dazu abzugeben. Eine davon ist die Traumfrau, das macht die Sache noch besser. So entstehen zu den Gefühlen, Gedanken und kurzen Einträgen manchmal recht intensive, spannende Diskussionen und Gedankenaustäusche. Obwohl wir uns teilweise tagelang nicht sehen, entsteht das Gefühl der Nähe und Vertrautheit. Ich sehe, was meine Freunde machen. Ich sehe, wie sie sich dabei fühlen, was sie denken. Ich sehe was sie stört. Ich kann sie durch einen netten Smiley aufmuntern oder sie bekräftigen, wenn sie zweifeln. Wir können uns gegenseitig Freude bringen und emotionale Nähe spenden. Das ist einfach nur großartig. Und meine Freunde sehen es genauso, und empfinden es genauso. Das macht einfach Spaß.

Das ist auch genau der Grund, warum ich ganz genau überlegen werde, mit wem ich dieses Erlebnis noch teilen möchte. Sicherlich würden mir da noch ein bis zwei Personen einfallen, die Path für mich noch mehr bereichern würden. Allerdings ist es gerade in diesem Moment ein solcher Genuss und eine solche Bereicherung des Alltags, dass es auch einfach so bleiben kann.

Risiko

Nachteile sehe ich leider trotzdem. Path ist kostenlos. Es gibt keine Werbung. Das mag euch jetzt überraschen. „Das ist doch super. Warum beschwerst du dich?“ mögt ihr Fragen. Tja. Ich frage mich, wie Path Geld verdienen soll. Wie werden die Kosten für die gesamte Infrastruktur aufgebracht? Sicherlich entweder durch Privatinvestitionen der Path-Macher, oder durch Venturekapital. Und beides ist gefährlich. In beiden Fällen heißt das, dass Path irgendwann anfangen muss Geld/Gewinn abzuwerfen. Sonst ist es schnell vorbei damit. Und das macht mir Sorge. Ich habe um Weihnachten 2011 rum die Path-Leute angeschrieben und um eine Möglichkeit gebeten meine Daten abspeichern zu können. Quasi eine Sicherheitskopie anfertigen zu können. Dadurch, dass ich die letzten zwei Monate Path mehrfach täglich genutzt habe, sind mir diese Momente wichtig. Und deshalb hätte ich diese gerne bei mir.

Als Programmierer habe ich natürlich auch gewisse Vorstellungen, wie ich die Daten erhalten möchte. Das will ich jetzt hier gar nicht weiter ausführen. Aber es wäre natürlich klasse, wenn ich die von mir produzierten Inhalte und Daten nehmen könnte, und damit etwas neues machen. Sie auf einer privaten Website anzeigen. Auf einer Seite, deren Kosten ich bezahle, bei der ich sicherstellen kann, dass sie bestehen bleibt. Oder sie herunter laden und ausdrucken. :D Letztendlich ist es egal, was man damit macht. Ich würde mir sehr wünschen, dass ich sie erhalte. Und dass ich sicher gehen kann, dass Path nicht in den nächsten Monaten oder Jahren eingestellt wird.

Fazit

Letztendlich sind diese Risiken nicht unwichtig. Trotzdem ist Path für mich die iOS App, die mich am allermeisten beigeistert hat. Seitdem es iOS Apps gibt. Sicherlich finden sich Spiele auf meinem Telefon, die ich begeistert spiele. Die Freude bringen und mich fantastisch unterhalten. Es gibt jedoch kein anderes Programm, was meinen Alltag so bereichert wie Path.

Jan. 23

Alternative zu Hollywood

Hollywood appears to have peaked. […] But this is not an ordinary industry. The people who run it are so mean and so politically connected that they could do a lot of damage to civil liberties and the world economy on the way down.

und

The main reason we want to fund such startups is not to protect the world from more SOPAs, but because SOPA brought it to our attention that Hollywood is dying. They must be dying if they’re resorting to such tactics. If movies and TV were growing rapidly, that growth would take up all their attention. When a striker is fouled in the penalty area, he doesn’t stop as long as he still has control of the ball; it’s only when he’s beaten that he turns to appeal to the ref. SOPA shows Hollywood is beaten. And yet the audiences to be captured from movies and TV are still huge. There is a lot of potential energy to be liberated there.

Y Combinator ist ein Angel Investor aus den USA. Paul Graham, der Ober-Chef, hat eine lange Geschichte von erfolgreichen Investitionen, unterstützt allerdings häufig auch wirklich ausgefallene Ideen. Allein die Vorstellung, was durch Leute wie ihn möglich ist, in diesem Bereich ist großartig. Ich hoffe, dass sich dort etwas entwickeln kann. Denn wenn diese Industrie einmal anfängt durch moderne Technologien die Vermarktung zu erweitern, sind dem Ganzen kaum noch Grenzen zu setzen.

via Daring Fireball

Jan. 22

Wie man PDFs von iOS auf Mac/PC bekommt

Ich bin derzeit daheim leider ohne Festnetz und Internet. Das ist gerade in der Vorbereitungsphase für Prüfungen ziemlich ungünstig. Recherche und Inspiration sind schwer durchzuführen und zu finden. Wichtige Dokumente lassen sich nur schwer übermitteln.

Mein iPhone kommt zwar noch immer problemlos ins Netz, und das ist auch der Weg den ich jetzt gerade nutze um diesen Eintrag zu veröffentlichen. Trotzdem ist es nervig alles immer am Telefon erledigen zu müssen.

Heute wollte ich zwei PDF-Dateien zu Investitionsbedingungen in Süd- und Mittelamerika lesen. Gefunden hatte ich sie auf dem Telefon, über den Webbrowser. Aber PDFs lesen macht am kleinen Display wenig Spaß und ist ermüdend. Die Lösung? Man hat beim Öffnen eines PDFs auf iOS die Möglichkeit andere Applikationen zu wählen, in denen man das Dokument anschauen möchte. Wenn man nun die kostenlose Kindle-App von Amazon installiert hat, kann man das PDF dort öffnen.
Danach einfach das Telefon mit dem Mac verbinden, iTunes starten und das Telefon auswählen. Ganz so, als ob man klassisch synchronisieren möchte. Dann geht man zum Unterpunkt „Apps“ und scrollt herunter.

Da kommt man zur Kindle App und bekommt die dort gespeicherten Dokumente angezeigt. Und für diese Dokumente hat man die Wahl sie mit „Speichern unter…“ irgendwo auf dem Mac zu speichern.

Und schon kann man damit am Mac arbeiten.

http://www.nasa.gov/topics/earth/features/2011-temps.html -

Das ist Mist. Leider wird mir nicht warm ums Herz wenn ich das sehe. Eher das Gegenteil.
Irgendwie macht mir das Angst, was ich da sehe. Man könnte jetzt sagen, das ist der Lauf der Dinge. Der Menschheit geht es durchschnittlich soviel besser, und die globale Erwärmung ist schlicht der Preis, der dafür bezahlt werden muss. Bezahlt werden muss, für die industrielle Revolution. Für die Veränderungen, den Komfort, die Sicherheit und das Wohlbefinden welches uns umgibt.

Aber mal ehrlich: Das muss doch noch besser gehen. Irgendwie muss die Welt doch zu retten sein. Ist das nicht möglich? Hilft es, wenn jede einzelne ihren Teil dazu beiträgt? Ich weiß es natürlich genauso wenig wie du. Aber versuchen muss man es, denke ich.

How hard can it be?

via Seth Godin