Musik. Töne. Geräuschkulissen. Ob klassische Musik, moderne Musik. Hipper HipHop oder dröhnender DeathMetal. Es ist ganz egal, was man hört. Viel wichtiger ist mir, dass man hört.

Ich habe mittlerweile ziemlich genau gefunden, welche Musik mich berührt. Ich bin mir sicher, dass wenn ich Metallica oder Volbeat einlege, dass ich bekomme, was ich suche. Das stimmt auch für mich immer. Dann gibt es noch verschiedene andere Künstler, die mich schon seit Jahren musikalisch begleiten. Ben Harper. Jack Johnson. Verschiedene Classic Rock Bands.

In den letzten Jahren sind allerdings immer wieder neue Künstler dazu gekommen. Ich entdecke (wieder) neue Musik. Ich hab das lange nicht gemacht – fühlte mich wohl in dem was ich hörte. Ich hatte meine Konstanten. Suchte keinen Sprung, nichts Neues, nichts Unbekanntes.

Heute morgen habe ich spontan zwei neue Bands/Künstler kennen gelernt. Einmal über ein Video auf YouTube, welches Freunde bei Facebook gepostet hatten. Eine zauberhafte Performance, wundervolle Musik. Ich lag mit meiner Traumfrau noch etwas verschlafen im Bett, und wir lauschten diesem Stück Musik. Nachdem es vorbei war, suchten wir schnell noch ein weiteres Lied, hörten auch da rein. Die Traumfrau war dann noch schneller und impulsiver als ich es war — und kaufte ruck zuck das Album.

Dann fiel ihr ein Künstler ein, von dem sie ein Video sah, welches sie tief innen berührte hatte. Die Musikrichtung lässt sich vermutlich am einfachsten mit HipHop beschreiben. Ich hörte deutschen Rap, als sie das erste Lied anspielte. Da haben meine Ohren dicht gemacht. Ich bin für Rap nicht mehr empfänglich. Dachte ich. Stellt sich raus: Erstens bin ich für Rap und HipHop noch sehr wohl empfänglich. Und Zweitens ist das gar kein HipHop/Rap. Es ist einfach sehr intime menschliche Musik. Sicherlich mit Sprechgesang. Das ist aber in dem Fall völlig egal, dann die Musik ist wahrhaftig und ehrlich. Und ich freue mich, dass ich wieder etwas neues kennengelernt habe.

Marcel hat es in seinem Artikel Solpern hilft sehr gut erfasst. Es war an der Zeit für mich, mal wieder zu stolpern. Und ich sollte die kommenden Monate nutzen, das wieder öfter zu erleben.

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