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Dark Nebula dieses Wochenende kostenlos
Dark Nebula 2 von 1337 Game Design ist dieses Wochenende kostenlos im iTunes App Store erhältlich.


Das Spiel ist nicht mehr brandneu, hat jedoch nix von seiner Qualität verloren. Die erste Episode war gut, die zweite hat jedoch noch einmal deutlich bessere Grafik, schwerere Gegner und noch besseres Level Design.
Kurz: Es macht wirklich Spaß und motiviert dich ziemlich gut, dran zu bleiben und auch das nächste Level noch zu spielen.
Und wer kann schon was gegen kostenlos sagen? Lad es und freu dich.
Hier noch ein Gameplay Trailer:
Erhältlich ist das Spiel im App Store.
Twitter will neue inoffizielle Twitter Apps verbieten
Bei Twitter kehrt keine Ruhe ein. Nachdem sie die offizielle Twitter für iPhone App mit einer QuickBar1 „ergänzt“ haben, und dann zurück gerudert sind, wurde nun eine offizielle Mitteilung herausgegeben. In dieser Mitteilung weist Twitter darauf hin, dass weitere „3rd Party Clients“ (also Twitter Apps/Clients2 die nicht von Twitter selbst stammen) verboten werden, die die gleiche Funktionalität bereit stellen wie Twitter für iPhone/Mac/Blackberry/wasauchimmer. Damit verbieten sie also genau das, was Twitter so erfolgreich und weit verbreitet gemacht hat.
Twitterific war der Anfang
Der erste Twitter Client für iPhone und Mac war Twitterific von der Iconfactory. Die offizielle Twitter App für iPhone und Mac stammte von einem unabhängigen Entwickler (Loren Bichter). Dieser wurde letztendlich von Twitter aufgekauft und angestellt. Sie haben dann seine entwickelte Software genutzt und zur offiziellen Software erklärt.
Innovation durch Variation
Es gibt mittlerweile wirklich eine nahezu unüberschaubare Anzahl von Twitter Clients. Aber fast jeder — oder jeder, der sich durchsetzen konnte — brachte eine kleinere Innovation mit3.
Die Twitter App von Loren Bichter (genauer Tweetie 2, so hieß sie damals) erfand das „Herunterziehen zum Nachladen“. Das folgende Video demonstriert das, springt zur Sekunde 22, dann seht ihr was ich meine. Es wird zwar nicht bei Twitter demonstriert, aber das Prinzip ist das Gleiche.
Letztendlich ist diese Vielzahl von Clients eine willkommene Sache, da sich so jede die Lösung suchen konnte, die ihr gefiel. Das soll nun weg fallen. Ich finde das auf jeden Fall sehr traurig.
Wie kann Twitter denn andere Apps verbieten?
Twitter kann andere Apps verbieten, indem sie ihnen den Zugang zur Twitter-Plattform versperrt. Twitter ist ein Dienst, der auf den Servern läuft, die Twitter gemietet hat und betreibt. Dort laufen die Protokolle und der Programmcode. Wenn ein inoffizieller Client nun eine Anfrage sendet (z.B. um die neuesten Tweets zu erhalten), dann kommt diese Anfrage bei den Twitter-Servern an. Diese verarbeiten diese Anfrage und schicken eine Antwort an den Client. Diese Antwort enthält die angeforderten Tweets, und der Client kann sie darstellen. Das ist natürlich nur ein (vereinfachtes) Beispiel. Im Endeffekt läuft die gesamte Kommunikation von Twitter Clients jedoch so ab (über so genannte Webservices). Und diese Webservices werden von Twitter bereit gestellt, und jeder Programmierer der sie nutzen will muss sein Programm bei Twitter registrieren. Wenn sie also bestimmte Clients verbieten möchten, können sie denen einfach die Kommunikation mit den Twitter Servern verbieten. Dann ist der Entwickler nicht in der Lage eine funktionierende App vorzuweisen. Und genau das werden sie machen.
Twitters Drang nach Profit
Warum sperren sie sich also vor neuen, inoffiziellen, Apps? Vermutlich, da sie versuchen wollen alle Benutzer dazu zu bringen, die offiziellen Apps zu benutzen. Zum einen da dort Werbung eingeblendet werden kann. Und zum anderen um sämtlichen Benutzern eine einheitliche Oberfläche zu bieten, mit hohem Wiedererkennungswert. …ja, ich weiß. Das zweite Argument ist Blödsinn. Kommt so allerdings direkt von Twitter:
With more people joining Twitter and accessing the service in multiple ways, a consistent user experience is more crucial than ever. As we talked about last April, this was our motivation for buying Tweetie and developing our own official iPhone app. It is the reason why we have developed official apps for the Mac, iPad, Android and Windows Phone, and worked with RIM on their Twitter for Blackberry app. As a result, the top five ways that people access Twitter are official Twitter apps. […]
Twitter is a network, and its network effects are driven by users seeing and contributing to the network’s conversations. We need to ensure users can interact with Twitter the same way everywhere.
Quelle: Google Groups API Announcement
Wo geht es hin?
Es ist natürlich schwer zu sagen, wo es hin gehen wird. Wenn man sich allerdings in der Twittersphäre umschaut, merkt man, wie schnell sich die Nutzer von den offiziellen Clients verabschieden (möchten). Wie bereits eingangs erwähnt, gibt es viele Alternativen. Zumindest für mich gibt es keinen dringenden Grund bei den offiziellen Angeboten zu verbleiben. Ich unterstütze lieber die unabhängigen, kleinen Entwickler. Genau die, die Twitter jetzt außen vor lassen möchte.
Twitter ist niemandem etwas schuldig. Sie können als Unternehmen machen, was sie möchten. Sie sind lediglich ihren Investoren etwas schuldig — und sie sollten die Entscheidungen treffen, die am besten für ihr Business sind. So ist nunmal die Wirtschaft. Gefallen muss mir das allerdings trotzdem nicht.
Ich lese einige Blogs von Entwicklern, Programmierern und anderen schlauen Leuten. Die Überlegungen beginnen, eine offene, dezentrale Alternative zu Twitter zu entwickeln. Eine Alternative, die dem World Wide Web entspricht. Auf viele Server verteilt, ohne großen Schalter, ohne Geschäftsinteressen eines einzelnen Unternehmens.
Meine Konsequenz
Ich wechsle zwischen verschiedenen Clients hin und her. Die offiziellen (sowohl iPhone als auch Mac) vermeide ich jedoch. Warum? Weil ich zeigen möchte, dass wir nicht von diesen Clients abhängig sind. Die Twitter Gemeinde ist größtenteils ziemlich eingeschworen, und leicht mobilisierbar. Schauen wir mal wo es hingehen wird. Anbei eine kleine, unvollständige Liste von Alternativen:
- Auch DickBar genannt, siehe Daring Fireball ↑
- Ich nutze Client und App hier synonym und recht frei. Ich hoffe, ihr wisst was gemeint ist. ↑
- Sie mussten Innovation bringen, sonst wären sie nicht interessant genug gewesen, und kaum jemand hätte sie genutzt. ↑
Instapaper 3.0
Gestern noch in meiner ersten iOS App Empfehlung verlinkt, heute in einer neuen Version verfügbar.
Instapaper 3.0
Für alle, die Instapaper vorher bereits mochten und nutzten, ist es ein willkommenes Update, mit vielen neuen Möglichkeiten und Funktionen. Und die, die es bisher nicht genutzt haben, sollten vielleicht nochmal einen Blick wagen.
Warum? Darum:
Teilen
Ihr könnt gelesene Artikel jetzt direkt aus der App heraus mit Facebook, Twitter, Tumblr, Pinboard (sozialer Bookmarking Dienst) und Evernote teilen. Da die App dafür gedacht ist, auch offline genutzt zu werden, könnt ihr auch Dinge teilen, wenn ihr offline seid. Diese werden dann automatisch übertragen sobald ihr wieder ein Netz zur Verfügung habt.
Es lassen sich weiterhin leicht Zitate für Tumblr-Beiträge erstellen (Als Entwurf, in der Warteschlange oder direkt als Beitrag).
Sterne/Gefällt-mir
Man konnte Artikel frühen sternen1. Jetzt ist aus dem Stern ein Herz geworden, und ihr könnt damit ausdrücken, dass euch etwas gefällt. Und dann direkt mit Freunden teilen. Und Freunde können Sachen mit euch teilen — und ihr könnt die Artikel durchsehen, die Freunden gefallen.
Freunde
Ihr könnt eure Facebook-Freunde, Twitter-Freunde, Email-Freunde usw. durchsuchen lassen oder direkt angeben, welche Email Adresse ein Freund hat, und euch somit mit diesen vernetzen.
Schnellerer Browser, schnellere App
Der integrierte Browser ist deutlich schneller geworden. Ihr könnt ihn also bequemer nutzen.
Die App lädt schneller die hinzugefügten Artikel, insgesamt ist die App gefühlt schneller geworden.
Weitere neue Sachen
Ich möchte den Artikel auf dem Instapaper Blog nicht eins-zu-eins kopieren, deshalb lest doch bitte dort weiter, welche Dinge neu hinzugekommen sind.
Insgesamt eine noch größere Empfehlung als vorher2.
Also holt euch Instapaper. Mich findet ihr als @jazzgumpy über Twitter, per E-Mail (Vorname.Nachname@gmail.com) oder über Facebook. Ich freu mich auf eure Artikel.
(Via Instapaper Blog.)
iOS App Empfehlungen #1
Ich möchte euch heute einmal ein paar Empfehlungen für iPhone Apps geben. Es gibt nun wirklich einen wilden Wust von Apps, und es werden ständig mehr. Man kann kaum den Überblick behalten. Ich schau öfter mal im App Store nach Neuigkeiten, aber die Spreu vom Weizen zu trennen, wird zunehmend schwerer. Umso besser, wenn man persönliche Empfehlungen von Freunden erhält. Und da ich euer Freund bin1, gebe ich euch heute meine Empfehlungen. Ich habe sowohl Apps gewählt, die einen Nutzen (im Sinne von Dienstleistungen/Utilities) haben, als auch Spiele.
Die Überschriften sind jeweils Links zum iTunes App Store. Ich verdiene an diesen Links jedoch NICHTS.
1. 1Password
Meine wirklich am häufigsten genutzte App ist 1Password. Ich nutze 1Password mit meinem Mac, unter iOS und unter Windows. Sämtliche Passwörter sind dort verstaut, sichere Notizen, Softwarelizenzen etc. Ich muss mir also nichts mehr merken, habe immer alles griffbereit und kann entspannt schlafen.

2. Instapaper
Wenn man Instapaper nicht kennt, tut man es leicht als sinnlos, überflüssig und nutzlos ab. Ich habe letztendlich sogar irgendetwas zwischen $3–$8 dafür bezahlt (für die PRO-Version). Ich versuche es mal kurz zu erklären.
Ich finde den Tag über in meinem Feedreader, auf Blogs und über Twitter zahlreiche Artikel, Videos und Websites, die ich mir genauer ansehen möchte. Ich habe allerdings meist keine Zeit dafür. Ich würde diese Websites vergessen, wenn ich sie nicht irgendwo speichere. Ich könnte Bookmarks anlegen. Oder ich nutze Instapaper.

Letztendlich kann ich mit wenigen Klicks aus der Twitter App heraus, aus dem Browser oder von sonstwo Artikel, Links und Websites zu Instapaper hinzufügen. Es gibt keine Begrenzung der Anzahl, ich kann alles sortieren oder einfach so lassen wie es hereinkommt. Wenn ich dann die Instapaper App nutze, kann ich die Artikel lesen, ohne von Werbung oder sonstigem Kram abgelenkt zu werden.
Die Artikel werden sogar (in der Pro-Variante) offline bereit gestellt, so dass ich sie immer und überall verfügbar habe (Flugzeug, Tunnel, Fahrstuhl & aufm Klo!). Es gibt auch eine dunkle Ansicht, wenn ihr gern im Dunkeln lest –– und es euch sonst blenden würde:

3. Tiny Wings
Ein unglaublich witziges, niedliches und zeitraubendes Spiel.
Hier der offizielle Trailer:
Es kostet nur €0,79 und ist eines der heißesten Spiele, die es derzeit gibt. Ich kenne keinen, dem das keinen Spaß macht.
4. Foursquare & Gowalla
Platz 4 teilen sich zwei merkwürdige Apps. Foursquare und Gowalla machen beide das gleiche und sind beide gleichermaßen sinnlos. Und trotzdem nutze ich sie mehrfach am Tag.
Es handelt sich um Apps, mit denen ihr euren Freunden — oder nur euch selbst — zeigt, wo ihr euch aufhaltet. Ihr kommt irgendwo an, startet die App, findet euren Aufenthaltsort und checkt ein. Dafür erhaltet ihr dann Punkte (Foursquare) oder Artikel (Gowalla).

Bei den Punkten tretet ihr mit euren Freunden in einen Wettstreit, wer am Tag/in der Woche/im Monat die meisten Punkte erhält. Die Artikel von Gowalla könnt ihr sammeln, tauschen und euch dran erfreuen.

Der Zusatznutzen von Foursquare liegt allerdings noch darin, dass ihr verschiedene Deals angeboten bekommt. Sofern ein Ort (z.B. ein Café) euch einen Espresso für 5 Check-Ins geben möchte, wird das direkt in der App angezeigt. Also doch irgendwie sinnvoll. Aber vor allem spaßig.

Ich habe in den vergangenen Wochen hautpsächlich Gowalla genutzt, werde jetzt allerdings mal beide parallel nutzen und mich dann für eines entscheiden. Vermutlich allerdings Foursquare. Die Punkte sind ein guter Anreiz. Außerdem sind Empfehlungen von Freunden und bereits genannte Deals deutlich besser in die App integriert. Das wirkt runder. Man kann sich auch To-Dos anlegen, ergo merkt sich die App einen interessanten Ort, den ihr gefunden habt (über eine Empfehlung von Freunden z.B.) und weist euch darauf hin, wenn ihr in der Nähe dieses Ortes seid.
Zusammenfassung
Ich hoffe, da ist was für euch dabei. Mir macht es Spaß immer neue Apps auszuprobieren. Dafür verschwinden dann ältere Apps wieder. Falls ihr Empfehlungen habt, bitte in die Kommentare damit.
- Euer Internetfreund. Das ist doch was feines :-) ↑