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Facebook erklärt: SPAM VIdeos greifen um sich

In letzter Zeit tauchen bei Facebook öfter Videos auf die recht reißerisch betitelt sind, z.B. „Mann von Auto fast überfahren“, „ein unglaubliches Fußball Tor“ oder ähnliche Aufmerksamkeit haschende Titel. Diese Videos werden von Freunden geteilt. Es fällt leicht, diese Links anzuklicken.

Wenn man das allerdings getan hat, und sich das Video tatsächlich anschauen möchte, dann wird es sofort im eigenen Profil gepostet. Man ist sich eigentlich keiner Schuld bewusst, hat keinen entsprechenden Button gedrückt – aber trotzdem passiert es. Und dann hat man den peinlichen Salat – und bringt vor allem u.U. seine Freunde ebenfalls dazu dort zu klicken.

Ich hatte mich bereits letzte Woche auf Facebook aufgeregt und nach Informationen gefragt:

Diese Informationen habe ich nun über t3n erhalten: Vorsicht, Falle: Facebooks neuer Like-Button als Spam-Schleuder

Die technischen Hintergründe

Wen das technische nicht interessiert, der überspringt es einfach…
Der Play Button des Video fungiert als GEFÄLLT-MIR-Button. Und da Facebook die [Funktionalität des GEFÄLLT-MIR-Buttons angepasst hat]1(http://stadt-bremerhaven.de/facebook-moegen-gleich-teilen), erscheint das Video damit sofort im Profil.

Was kann man tun?

Man kann diese Websites leider nicht blockieren, da es immer unterschiedliche Quellen sind. Man kann die Videos auch nicht blockieren. Facebook bietet hier leider keine Hilfe. Ihr könnt euch einfach nur zügeln und nicht sofort jedes Video anklicken – auch wenn der Titel noch so verführerisch klingen mag. ;-)

Glücklicherweise machen diese Videos bisher nichts weiter außer Spam. Trojaner, Viren oder sonstiges Ungeziefer wurde – meines Wissens nach – bisher nicht dadurch übertragen2.


  1. Siehe dem Link. Letztendlich erscheint alles, was euch „Gefällt“ direkt im Profil. Früher war es ein einfaches „Holger Frohloff gefällt „Sand im Schuh“. Mittlerweile wird zu dieser Mitteilung aber auch noch der Link zur entsprechenden „sand-im-schuh.de“ Website angezeigt und eventuell sogar ein Bild. Oder halt ein ganzes Video…
  2. Seid trotzdem wachsam. Ein Facebook Wurm macht keinen Spaß. Einem selbst nicht, da man nicht weiß welche Informationen kompromittiert wurden. Und anderen nicht, da sie dann von euch zugespamt werden. Gell? ;-)

Places – Facebooks neue Funktion zum Einchecken richtig nutzen

Facebook hat gestern abend weltweit eine neue Funktion für alle Nutzer freigeschaltet. Sie nennt sich Places.

Momentan gibt es die Funktion so richtig erst in den USA, dort funktioniert sie einwandfrei. In Deutschland (und vermutlich überall woanders auch) kann man Places jedoch noch nicht nutzen.

Wie so oft, bei Facebook, gibt es auch zu Places relativ wichtige Privatsphäre Einstellungen. Wenn man alles beim Ursprungszustand belässt, ist es nämlich jedem deiner Facebook Freunde möglich dich an einem Ort einzuchecken. Egal ob du dort bist oder nicht. Man hat dann zwar die Möglichkeit diese Markierung wieder rückgängig zu machen, jedoch muss man dazu erst einmal handeln. Und wenn man das nicht mitbekommt (weil man z.B. die Benachrichtigungen bei Facebook ausgestellt hat), dann wird die Markierung an einem Ort eingetragen, egal ob es einem gefällt oder nicht.

Dadurch können sich natürlich brisante Situationen ergeben: Wenn man mal einen Tag krank ist, auf Arbeit fehlt – und die Freunde einen nichtswissend in der Lieblingsbar einchecken.
Über mögliche Situationen mit Geliebten und festen Partnern etc. möchte ich hier nicht spekulieren; da kenn ich mich nicht mit aus :-)

Deshalb empfehle ich euch: passt eure Einstellungen an.
Da das bei Facebook aber nicht immer so trivial ist, folgt hier natürlich die richtige Anleitung dafür:

Klickt rechts oben auf Konto, dann auf Privatsphäre-Einstellungen.

Achte darauf, dass in der linken Leiste Benutzerdefiniert ausgewählt ist, dann wähle unten Benutzerdefinierte Einstellungen, so wie ich es markiert habe:

Bei „Dinge, die ich teile“, folgendes auswählen:
Orte, an denen ich mich befinde Nur Freunde – Somit sehen nur deine Freunde, wo du dich aufhälst

Mich im „Personen, die jetzt hier sind“-Abschnitt anzeigen… Häkchen weg machen

Ein Stück weiter unten, kommt dann die entscheidende Stelle:
Dort an der grün markierten Stelle „Gesperrt“ auswählen.

Wie gesagt: Places gibt’s erstmal nur in den USA. Aber mit diesen Einstellungen seit ihr fürs Erste gut gerüstet.

Disclaimer: Dieser Beitrag wurde durch diesen Artikel zu den neuen Privatsphäre-Einstellungen bei Facebook-Places inspiriert.

Das Facebook Profil individualisieren

Ich möchte hier wahrlich kein Anleitungsblog für Facebook werden. Da aber mein anderer Beitrag „Blockierte Anwendungen bei Facebook wieder auf der Pinnwand zulassen“ ein recht großer Erfolg war, und anscheinend für Viele hilfreich, möchte ich noch einen weiteren Tipp geben.

Es geht dabei um euer Profil, bzw. eure Profilseite. Normalerweise sieht eine Facebook Profilseite in der Adressleiste eures Browsers so aus:

Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass dort euer Name steht — hilfreich, wenn ihr eure Facebook Adresse weitergeben möchtet. Die Zahlen kann sich ja keiner merken. Wenn die Adresse allerdings so aussieht, geht das:

Ihr könnt euch eure eigene Adresse hier aussuchen und anlegen:
Eigene Facebook Adresse aussuchen

Viel Vergnügen damit.

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