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iOS App Empfehlungen #1

Ich möchte euch heute einmal ein paar Empfehlungen für iPhone Apps geben. Es gibt nun wirklich einen wilden Wust von Apps, und es werden ständig mehr. Man kann kaum den Überblick behalten. Ich schau öfter mal im App Store nach Neuigkeiten, aber die Spreu vom Weizen zu trennen, wird zunehmend schwerer. Umso besser, wenn man persönliche Empfehlungen von Freunden erhält. Und da ich euer Freund bin1, gebe ich euch heute meine Empfehlungen. Ich habe sowohl Apps gewählt, die einen Nutzen (im Sinne von Dienstleistungen/Utilities) haben, als auch Spiele.

Die Überschriften sind jeweils Links zum iTunes App Store. Ich verdiene an diesen Links jedoch NICHTS.

1. 1Password

Meine wirklich am häufigsten genutzte App ist 1Password. Ich nutze 1Password mit meinem Mac, unter iOS und unter Windows. Sämtliche Passwörter sind dort verstaut, sichere Notizen, Softwarelizenzen etc. Ich muss mir also nichts mehr merken, habe immer alles griffbereit und kann entspannt schlafen.

2. Instapaper

Wenn man Instapaper nicht kennt, tut man es leicht als sinnlos, überflüssig und nutzlos ab. Ich habe letztendlich sogar irgendetwas zwischen $3–$8 dafür bezahlt (für die PRO-Version). Ich versuche es mal kurz zu erklären.

Ich finde den Tag über in meinem Feedreader, auf Blogs und über Twitter zahlreiche Artikel, Videos und Websites, die ich mir genauer ansehen möchte. Ich habe allerdings meist keine Zeit dafür. Ich würde diese Websites vergessen, wenn ich sie nicht irgendwo speichere. Ich könnte Bookmarks anlegen. Oder ich nutze Instapaper.

Letztendlich kann ich mit wenigen Klicks aus der Twitter App heraus, aus dem Browser oder von sonstwo Artikel, Links und Websites zu Instapaper hinzufügen. Es gibt keine Begrenzung der Anzahl, ich kann alles sortieren oder einfach so lassen wie es hereinkommt. Wenn ich dann die Instapaper App nutze, kann ich die Artikel lesen, ohne von Werbung oder sonstigem Kram abgelenkt zu werden.
Die Artikel werden sogar (in der Pro-Variante) offline bereit gestellt, so dass ich sie immer und überall verfügbar habe (Flugzeug, Tunnel, Fahrstuhl & aufm Klo!). Es gibt auch eine dunkle Ansicht, wenn ihr gern im Dunkeln lest –– und es euch sonst blenden würde:

3. Tiny Wings

Ein unglaublich witziges, niedliches und zeitraubendes Spiel.

Hier der offizielle Trailer:

Es kostet nur €0,79 und ist eines der heißesten Spiele, die es derzeit gibt. Ich kenne keinen, dem das keinen Spaß macht.

4. Foursquare & Gowalla

Platz 4 teilen sich zwei merkwürdige Apps. Foursquare und Gowalla machen beide das gleiche und sind beide gleichermaßen sinnlos. Und trotzdem nutze ich sie mehrfach am Tag.

Es handelt sich um Apps, mit denen ihr euren Freunden — oder nur euch selbst — zeigt, wo ihr euch aufhaltet. Ihr kommt irgendwo an, startet die App, findet euren Aufenthaltsort und checkt ein. Dafür erhaltet ihr dann Punkte (Foursquare) oder Artikel (Gowalla).

Bei den Punkten tretet ihr mit euren Freunden in einen Wettstreit, wer am Tag/in der Woche/im Monat die meisten Punkte erhält. Die Artikel von Gowalla könnt ihr sammeln, tauschen und euch dran erfreuen.

Der Zusatznutzen von Foursquare liegt allerdings noch darin, dass ihr verschiedene Deals angeboten bekommt. Sofern ein Ort (z.B. ein Café) euch einen Espresso für 5 Check-Ins geben möchte, wird das direkt in der App angezeigt. Also doch irgendwie sinnvoll. Aber vor allem spaßig.

Ich habe in den vergangenen Wochen hautpsächlich Gowalla genutzt, werde jetzt allerdings mal beide parallel nutzen und mich dann für eines entscheiden. Vermutlich allerdings Foursquare. Die Punkte sind ein guter Anreiz. Außerdem sind Empfehlungen von Freunden und bereits genannte Deals deutlich besser in die App integriert. Das wirkt runder. Man kann sich auch To-Dos anlegen, ergo merkt sich die App einen interessanten Ort, den ihr gefunden habt (über eine Empfehlung von Freunden z.B.) und weist euch darauf hin, wenn ihr in der Nähe dieses Ortes seid.

Zusammenfassung

Ich hoffe, da ist was für euch dabei. Mir macht es Spaß immer neue Apps auszuprobieren. Dafür verschwinden dann ältere Apps wieder. Falls ihr Empfehlungen habt, bitte in die Kommentare damit.


  1. Euer Internetfreund. Das ist doch was feines :-)

Twitter for iPhone, erneutes Update

Es geht in die zweite Runde. Twitter hat auf die Aufschreie der Nutzer1 reagiert und ein neues Update für die iPhone App bereit gestellt. Die Quickbar wird darin zwar nicht entfernt, dafür aber deutlich entschärft. Jetzt wird sie nämlich lediglich am oberen Rand des Streams angezeigt. Deutlich wird das auf folgendem Bild:

Und hier mit Werbung, die wechselweise eingeblendet wird:

Ich denke, so kann man damit leben. Und so werde ich auch die offizielle Twitter App wieder auf dem iPhone nutzen. Effektiv kann ich sie ja nun ausblenden, wenn ich nicht ganz noch oben scrolle. Und trotzdem kann Twitter mich damit als „view“ für die Werbung abbuchen und etwas Geld verdienen2.

(Danke auch für den Hinweis an @MrTom91)


  1. Es gab zahlreiche 1-Sterne-Bewertungen im iTunes App Store. Es war ein überwältigend schlechtes Feedback der Nutzer.
  2. Ich bin trotzdem dafür, die Option zu bieten, mit einer Zahlung von z.B. €0,79 die Werbung loszuwerden. Aber eventuell rechnet sich das Werbemodell langfristig für sie besser. Dann kann ich es verstehen, wenn sie diese Option nicht bieten.

Warnung vor der neuesten Version von Twitter für das iPhone

Sofern ihr Twitter auf dem iPhone mit der offiziellen Twitter App nutzt, solltet ihr das neueste Update vermeiden.

Ihr bekommt mit diesem Update die lokalen „trending topics“ eingeblendet. Und zwar immer. Das sieht dann in der App so aus:

oder sofern ihr nicht ganz nach oben scrollt, wird euch dieser schwarze Balken einfach über die Tweets geblendet:

Ich finde das unglaublich schrecklich, nervig und unverschämt. Man kann es nämlich anscheinend nicht ausstellen. In den Einstellungen gibt es die Möglichkeit die „lokalen Trends zu ignorieren“. Dann zeigt er euch allerdings die globalen Trends an. Ganz großer Mist, wenn ihr mich fragt.

Nachtrag:

Ich hatte die App bisher nur auf dem iPhone aktualisiert. Der Twitter Nutzer @pottblog wies in seinem Artikel zur neuen Twitter Version darauf hin, wie man die alte Version zurück bekommen kann:

Bedingung: Ihr dürft Twitter nur auf dem Telefon aktualisiert haben. Dann könnt ihr die App auf dem iPhone löschen. Startet daraufhin iTunes, aktualisiert dort die App NICHT, und synchronisiert dann das Telefon mit iTunes. So bekommt ihr die frühere Version zurück.

Schwierig wird es, wenn euer letztes Backup mit iTunes länger zurück liegt. Dann habt ihr u.U. ein zu alte Twitter Version – oder weitere Nachteile, die ich jetzt hier nicht absehen kann. Das ist allerdings der einzige Work-around den ich kenne. (Oder ihr zieht die Twitter.ipa datei aus einem Backup. Aber regelmäßige Backups ist ja das nächste leidige Thema…)

Nachtrag 2:

Mich stört es, dass überhaupt diese Trends angezeigt werden – oder eben Werbung. Und ob man nun die lokalen Trends ignoriert oder nicht. Irgendetwas - was mich nicht interessiert – wird dort immer angezeigt. Dass Twitter Geld verdienen muss, ist klar. Dann sollten sie aber auch die Möglichkeit geben, dies auszuschalten. Zum Beispiel über einen In-App-Purchase.

How-To: Alle Google Kalender mit dem iOS Gerät (iPhone/iPod Touch) synchronisieren

Die Überschrift sagt es bereits ausführlich. Ich habe mehrere eigene Google Kalender (Büro, Privat, Geburtstage, Sport, Meetings, etc.) und dazu noch die Kalender meiner Partnerin abonniert. Bisher hatte ich keine Lösung, die alle Kalender auf dem iPhone synchronisiert angezeigt hat. Heute habe ich endlich eine Lösung gefunden. Für das eigene Archiv und alle Interessierte fasse ich die notwendigen Schritte mal zusammen.

Das iOS Gerät konfigurieren

Zu aller erst benötigt ihr natürlich einen Google Account. Darum geht es ja hier—aber ich schreibe es trotzdem noch einmal hin. Man weiß ja nie…

Ein normaler GMail E-Mail Account

Ich habe mein iPhone mit diesem Google Account synchronisiert, und zwar hole ich mir von dort die E-Mails und die Notizen (Notizen nutze ich zwar nicht, aber schadet auch nicht.). Das sieht dann in etwa so aus:

Dies ist ein einfacher GMail Account, den man in den Einstellungen einrichten kann. Er bietet den Vorteil, dass die Archivieren Funktion von GMail genutzt werden kann. Ich lösche ungern dauerhaft Mails… Den Kalender synchronisiere ich hier ausdrücklich nicht.

Den Google Kalender einrichten

Um den Kalender nun zum iPhone hinzuzufügen muss man einen neuen, weiteren Account erstellen. Dabei handelt es sich dann um einen Microsoft Exchange Account (lasst euch vom Namen nicht abschrecken. Es geht nur um das verwendete Protokoll—was euch nicht weiter interessieren muss) :).

Also Microsoft Exchange antippen, um den neuen Account zu erstellen.

Diesen Account müsst ihr jetzt mit euren Daten füllen. Bei mir sieht das, als Beispiel, so aus:

Email & Benutzername/Username, sowie Passwort müssen selbst redend eure Daten werden. ;-) Der Rest wird so übernommen.
Der Server wird erst im zweiten Schritt eingetragen, dieses Feld erscheint erst später. Sofern man eine googlemail.com Adresse hat, so wie ich, kommt manchmal noch eine Warnung. Diese einfach ABBRECHEN. Dann kann der Server hinzugefügt werden.

Den Kalender hinzufügen


Hier jetzt den Kalender und (wenn ihr sie nutzt) die Kontakte auswählen. Die E-Mails habe ich hier weggelassen. Zwar hätte ich dann Push-Benachrichtigungen (d.h. sobald eine E-Mail ankommt bimmelt das iPhone), aber ich könnte das Archivieren dann nicht nutzen. Außerdem möchte ich keine Push-E-Mails. Das Telefon bimmelt so schon viel zu oft…

Synchronisierung einschalten

Jetzt habt ihr es fast geschafft. Der wichtigste Schritt, und dies war der der mir so lange gefehlt hatte, ist nun den Safari auf dem iOS Gerät zu öffnen, und die Seite http://m.google.com/sync zu besuchen. Dort erwartet euch eine Nachricht, dass Sync auf eurem Gerät nicht unterstützt wird. Ist natürlich Blödsinn.

Der Trick ist, den Link „Sprache ändern“ zu nutzen, um die Sprache auf Englisch (ich habe US Englisch gewählt) umzustellen.

Dann könnt ihr euer Gerät auswählen, um dann im nächsten Schritt die Kalender auszusuchen, die synchronisiert werden sollen.

Die Kalender nutzen

Nun kann ich in der Kalender.app (oder in der von mir favorisierten Calvetica.app) alle Kalender aussuchen, die angezeigt werden sollen. Dann sind sogar die abonnierten Kalender meiner Partnerin dabei.

Perfekt. (Aber zugegeben, nicht ganz trivial zu erreichen.) Ich hoffe, ich konnte euch helfen.

SemiSecretSoftwares neuester Streich: Steambirds für das iPhone

Ihr erinnert euch eventuell: Um Ostern rum habe ich zwei Flash Spiele vorgestellt. Das eine war Gravity Hook HD und das andere Steambirds.

Mittlerweile gibt es GravityHook bereits etwas länger für das iPhone. Ich finds klasse. Es ist sehr schwer—macht dafür aber auch sehr viel Spaß.

Gravity Hook HD

Steambirds

Heute ist endlich auch Steambirds für das iPhone und iPad erschienen.


Das Besondere daran: Im Gegensatz zu den anderen hochkarätigen und erfolgreichen Spielen von Semi Secret Software (namentlich Canabalt und Gravity Hook HD) kostet Steambirds nur €0,79. Die beiden anderen kosten zwischen €2-3. Meiner Meinung nach ist der leicht höhere Preis durchaus gerechtfertigt—andere denken da anders. Bei €0,79 kann jedoch niemand meckern, und deshalb solltet ihr auch gleich eure Kreditkarte zücken und dieses wunderbare kleine Softwarestudio unterstützen.

iPhone Spiel Empfehlung

![](http://29.media.tumblr.com/tumblr_laxu1fyH3s1qz50x3o1_500.png)

Eines meiner Lieblingsspiele auf dem iPhone. [**The Incident**](http://itunes.apple.com/de/app/the-incident-lite/id400612377?mt=8) (iTunes Store Link) ist jetzt auch als Lite Version erhältlich. Mit zwei Levels spielbar. Guckt’s euch kostenlos an, dann zückt ihr die Kreditkarte ganz automatisch. Ein wunderbares kleines Spiel.

(Via Neven Mrgan’s tumblr.)

ψ Arbeitsplätze

Ich möchte gern versuchen eine kleine Serie zu starten. Seit langem freue ich mich über neue Beiträge auf UseThis.com und bei den Sweet Mac Setup von Shawn Blanc. Diese beiden Serien sind zwar von und durch Mac Nutzer geprägt, aber ich möchte es ja sowieso nicht eins zu eins kopieren.
Mich interessiert, wie Leute in Deutschland ihre Computer nutzen, welche Computer sie nutzen, und wie es bei ihnen im Büro aussieht. Jeder kann soviel von sich preisgeben, wie er/sie möchte. Wenn es dann noch mit hübschen Photos garniert, umso besser. Alles kann, nichts muss.

Um zu zeigen, wie ich es mir vorstellen könnte, fang ich (so wie bei der anderen kleinen Serien über damals) einfach mit mir selbst an.

Ich hoffe, das trifft auch Interesse und es beteiligen sich einige. Gern könnt ihr mir einfach eure Beiträge zuschicken, z.B. an setup ( ett ) 5minutenpause (pünktchen) com.

1. Welche Art Computer nutzt du & welche Peripherie hast du dazu?

Bild 1

Ich hab seit 2008 mein 15” MacBookPro mit 2.4GHz und 4GB Ram. Dazu die Standard 200GB Festplatte. Um meine Musik und Filme auszulagern nutz ich eine Toshiba 500GB USB Festplatte, das ist die Kleine. Ihr könnt sie rechts neben dem MBP blau leuchten sehen. Das Schöne daran ist, dass sie keine extra Stromversorgung benötigt. Aber ich glaube fast, dass das mittlerweile bei vielen USB-HDs so ist. Ursprünglich hatte ich die Platte zusätzlich noch für TimeMachine Backups genutzt, aber der Platz wurde zu eng.

Wenn ich daheim eine Maus nutzen möchte, ist es derzeit noch eine Logitech MX518. Bis auf das Kabel bin ich mit der sehr zufrieden. In den nächsten Wochen werde ich die aber vermutlich ersetzen, aber dazu später mehr.

Meine Tastatur ist das Apple Wireless Bluetooth Model. Schreibt sich spitze, hat kein Kabel (darauf steh ich sehr), und die (3) Batterien halten ziemlich lang.

Der Monitor ist ein 22” Samsung SyncMaster 225BW. Bin ich im Großen & Ganzen mit zufrieden, hab ihn sehr preiswert gebraucht erhalten. Dafür ist er echt spitze. ;-)

Die Musike kommt bei mir aus einer Sony 5.1 Dolby Sourround Anlage. Wir haben im Wohnzimmer noch eine bessere, deshalb war die fürs Arbeitszimmer übrig. Nice!

Bild 2

2. Welche Software nutzt du täglich?

Streng genommen keine Software, aber das Häkelschwein ist daheim immer dabei. Kult.

Ich liste hier mal unsortiert auf:

  • Safari
  • Things (Taskmanagement)
  • Pathfinder (Quasi ein Explorer, für die Windowsnutzer)
  • Tweetie (für Twitter)
  • iTunes
  • NetNewsWire (RSS/Feed Leser)
  • Cyberduck (FTP Client)
  • Coda (HTML/PHP/CSS Editor)
  • TextMate (für alles was Coda nicht macht)
  • 1Password (komplette Passwortverwaltung – ich bin da ein wenig paranoid)
  • Quicksilver (kann man nicht kurz beschreiben, vom Programmstarter bis zu Dateiverwaltung und noch vieles mehr - müsste nur noch Kaffee kochen können!)
  • Caffeine (Schaltet das automatische Dimmen des Monitors aus. Entweder unbegrenzt, oder für einen vorher festgelegten Zeitraum. Günstig wenn man YouTube guckt)
  • Dropbox (Online Dateien tauschen, Photogallerien, etc.)
  • iStat Menu Erweiterungen (zeigt mir Netzwerkauslastung, Temperaturen des Rechners und Speicherauslastung an)
  • iWork
  • Mail
  • Evernote
  • MS Office (wird im Büro für die Access-Datenbank benötigt…)

Größtenteils hab ich ja bereits geschrieben, wozu die Programme so gut sind. Things verwaltet wirklich nahezu 100% meiner Aufgaben. Da ich es auch auf dem iPhone nutze und synchronisieren kann, vergess ich nicht mehr ganz so viel…

Hoffe, ich habe nichts vergessen… ;)

3

3. Was fehlt dir noch, was planst du anzuschaffen?

Wie oben bereits angesprochen nervt mich das Kabel der Maus. Ich hab leider nur zwei USB Ports am Laptop. Einer wird durch die USB-HD belegt, bleibt noch einer über. Wenn ich jetzt das iPhone anschließen möchte, dann kann ich keine Maus benutzen. Bei der Verwendung eines externen Monitors allerdings Pflicht. Da bin ich also in einer Zwickmühle. Die neue Bluetooth Maus von Apple soll das dann in Ordnung bringen. Bin ich sehr gespannt drauf.
Ansonsten suche ich gerade nach einer Möglichkeit meine Filme und Musik online zu speichern, um sie überall wo ich sie benötige zu streamen. Allerdings sind die Angebote dafür teilweise exterm teuer ($20/100GB/Monat). Naja mal schauen was sich da noch an Möglichkeiten auftut.

Ich hoffe, es war interessant für euch, mir mal etwas über die Schulter zu schauen. Ich würd mich über Feedback freuen.

Autokorrektur bei virtuellen Keyboards

Seit es das iPhone gibt, nutzen viele Menschen virtuelle Keyboards. Für einige potentielle Käufer war und ist das virtuelle Keyboard des iPhones ein K.O.-Kriterium. Sie schwören auf physisch vorhandene “richtige” Keyboards, wie es sie z.B. beim Palm Pre und beim Blackberry sowie dem T-Mobile G1 gibt. Ich hatte mal für einen Tag das G1 ausprobieren können, und war sehr enttäuscht von der Haptik und dem Gefühl des Schreibens auf dem Gerät. Aber sicherlich gewöhnt man sich daran und wird mit der Zeit besser. Wenn meine Freundin mein iPhone nimmt und damit spielt oder im Internet surft kann ich beobachten, wie ungewohnt ihr das Keyboard des iPhones ist. Sie trifft die Tasten deutlich schlechter als ich und braucht deutlich länger um einen Text zu schreiben – und der ist dann nicht einmal wirklich fehlerfrei. John Gruber, Lukas Mathis (Auto-Correcting German and Swiss German) und die Infrageeks haben alle bereits (englische) Artikel zum Thema geschrieben.

Ich kann hinzufügen, dass seit OS 2.0 die Autokorrektur deutlich besser funktioniert und zuverlässig die meisten Worte ersetzt. Zu größten Teilen verlasse ich mich auf diese Funktion. Was ich jedoch nicht verstehe, ist warum beim Eingeben von Emailadresse und Internetseiten die Tastatur nicht dem Land entsprechend angepasst wurde.

Der Screenshot zeigt das Interface beim Eingabe einer Website. Nun surfe ich als deutschsprachiger User meist deutsche Websites an. Warum wurde der .com-Button nicht durch ein .de ersetzt?

Wenn ich den .com Button gedrückt halte, erscheint die Auswahl, die auch .de enthält.

Anders herum wäre es allerdings sinnvoller gewesen. Und ich denke bei Franzosen, Italienern und Spaniern (und vielen anderen zB. .co.uk für GB) wäre es anders auch besser und sinnvoller.

Ich weiß, dass man das Keyboard in iPhone Application sehr gut teilweise anpassen kann, da ich selbst ein wenig fürs iPhone programmiere. Insofern ist es nur ein paar Zeilen Code um dies zu ändern. Bemerkenswert ist allerdings dabei, dass Apple da noch nicht selbst drauf gekommen ist. Sind sie doch sonst gerade was diese Details angeht sehr genau.

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